HSV-Personalien

Die Weltmeisterschaft ist beendet, die Nationalmannschaft nach zwanzig Jahren wieder an der Spitze des FIFA-Rankings, und das s.g. Gauchogate wird sich alsbald als das entpuppen, was es in meinen Augen ist: ein Sturm im Wasserglas. Widmen wir uns also wieder dem, worum es hier im Blog hauptsächlich geht, dem HSV.

Natürlich wisst Ihr längst, dass sich Dietmar Beiersdorfer inzwischen auch offiziell im Amt befindet. Ich habe mir die PK zu seiner Begrüßung angesehen und war durchaus beeindruckt. Beeindruckt hat mich, dass hier ein Mann zum HSV zurückgekehrt ist, dem ich wirklich glaube, dass ihm der HSV am Herzen liegt. Das allein ist im Zeitalter diesbezüglicher Lippenbekenntnisse schon bemerkenswert.

Was manche ihm als Zögern und Zaudern auslegen, das werte ich positiv. Beiersdorfer ist in meinen Augen jemand, der sich genau überlegt, was er wem wann sagt. Und ist es nicht auch das, was viele von uns in der Vergangenheit immer wieder am HSV genervt hat? Diese notorische Geschwätzigkeit der ehemaligen Amtsinhaber?

Als Beiersdorfer bei seiner Antritts-PK ein eindeutiges Bekenntnis zur Zukunft von Oliver Kreuzer beim HSV vermied, da ahnte wohl nicht nur ich bereits, dass dessen Tage im Amt gezählt waren. Inzwischen hat der Verein die vorzeitige Trennung von Kreuzer bestätigt. Bemerkenswert daran, wie auch an der folgenden Meldung zur geglückten Verpflichtung von Bernhard Peters, ist, dass sie zu erst vom HSV selbst vermeldet wurde. Das gab es in den letzten Jahren ja nur ausnahmsweise…

Was Oliver Kreuzer angeht, so will ich hier nicht nachkarten. Es bleibt für mich dabei, dass seine Verpflichtung einer von vielen Fehlern der alten Vereinsführung gewesen ist. Was die Person Kreuzers angeht, so habe ich den Eindruck gewonnen, dass für ihn der Schritt vom kleinen KSC aus der Provinz zum ungleich stärker medial beachteten HSV unter den alten Gegebenheiten in und rund um den Verein ein zu großer gewesen ist. Er ist daher in meinen Augen beim HSV keineswegs nur an eigenen Fehlern gescheitert. Für seine persönliche Zukunft wünsche ich ihm alles Gute.

Die Entscheidung für Peters, der dem Vernehmen nach den Nachwuchsbereich kontinuierlich und konzeptionell entwickeln soll, – was mehr als überfällig ist! – bestärkt mich in meiner Hoffnung, dass beim HSV endlich, endlich die richtigen Weichen gestellt werden. Ich verfolge den Werdegang des ehemals überaus erfolgreichen Hockey-Nationaltrainers schon seit vielen Jahren und halte ihn für einen der klügsten Köpfe, die im Profifußball tätig sind. Schlug ihm, dem „Fußballfremden“, vor Jahren noch das geballte Misstrauen des erzkonservativen Establishments entgegen, so dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass er in den letzten knapp acht Jahren vorzügliche Arbeit im Nachwuchsbereich der TSG Hoffenheim geleistet hat. Ich hätte mir daher keinen besseren Kandidaten vorstellen können.

Gesucht wird nun ein Nachfolger für Kreuzer, also jemand, der unmittelbar im sportlich-operativen Profigeschäft tätig wird. Ein Kandidat scheint hier der ehemalige Regisseur des FC St. Pauli und langjährige Technische Direktor des Schweizer Fußballverbandes, Peter Knäbel, zu sein. Da ich beide Personen, Peters und Knäbel, bereits 2009 im Zusammenhang mit der Position des Sportdirektors öffentlich vorschlug, dürfte klar sein, dass ich auch dessen Verpflichtung, so sie tatsächlich beabsichtigt ist und zustande kommen sollte, ausdrücklich begrüßen würde. Aber warten wir ab, wer es denn nun wirklich werden wird.

Was mögliche Spieler-Transfers zum HSV betrifft, so möchte ich hier nicht jedes Gerücht kommentieren. Grundsätzlich verstehe ich zwar, dass man als Fan jeden kolportierten Namen aufsaugt, aber am Ende zählen Fakten, keine Gerüchte. Bis die Transferperiode endet, vergehen schließlich noch fast sieben Wochen.  Ich rechne daher damit, dass sich der Kader noch entscheidend verändert.

Einer, den ich vermissen werde, ist Michael („männschn“) Mancienne. Er wechselt allem Anschein nach zu Nottingham Forrest. Für mich einer der Spieler, die vom HSV zeitweilig auf beschämende Weise behandelt wurden. Und der sich dennoch jederzeit loyal verhalten hat. Bei einer Abwägung des Preis-Leistungsverhältnisses mag dieser Transfer auch aus Sicht des Hamburger Sportvereins sinnvoll sein, für mich ist Michael (das gilt auch für Tomás Rincón) aber mehr „HSVer“ geworden, als so mancher andere mit u.U. größerem Namen.

Es tut sich also einiges rund um den HSV. Mich würde interessieren, wie Ihr die letzten Nachrichten rund um die Raute bewertet. Entspricht die jüngste Entwicklung euren Erwartungen? Was haltet ihr von Beiersdorfer und Peters (und Knäbel)? Wo (speziell in welchem Mannschaftsteil) sollte sich der HSV eurer Meinung nach noch personell verstärken? Welche Erwartungen habt ihr für die kommende Saison?

Nach der deprimierenden letzten Spielzeit sehe ich jedenfalls der neuen Saison zunehmend gelassen und mit Vorfreude entgegen. Da ich keine sportlichen Wunder erwarte, sondern mit einem gesicherten Mittelfeldplatz zufrieden wäre, bin ich zuversichtlich, dass dieses Ziel auch tatsächlich erreicht werden wird.

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20 Kommentare

  1. Ich bin sehr zufrieden mit den Entwicklungen speziell in den letzten Wochen und fühle mich/uns in der Forderung bestätigt, den neuen Strukturen und ihren Trägern erst einmal die berühmten 100 Tage Zeit zu geben, bevor man ein erstes Fazit zieht. Da es aber schon Veränderungen gibt und Du ja auch nach unseren Vorstellungen für die kommende Spielzeit fragst, hier ein paar Gedanken/Vorschläge/Ansichten:

    M.E. hätte der HSV auch in der letzten Spielzeit nicht gegen den Abstieg gespielt, wenn die Mannschaft fitter, die Führung des Vereins – viel – stummer und professioneller sowie die mannschaftliche Geschlossenheit größer gewesen wäre (die N11 der WM 2014 gibt ein hervorragendes Beispiel für letzteres). So gesehen, hätte es zum reinen Klassenerhalt keiner personellen Veränderungen bedurft. Um aber – nach und nach zumindest – die Richtung ins obere Tabellendrittel einzuschlagen und die jetzigen Abgänge zu kompensieren, bedarf es m.E.

    – eines guten Innenverteidigers, da „Boban“ wohl noch nicht so schnell wieder einsatzfähig sein wird und Djorou zwar immerhin auch für Hitzfeld gut genug schien, für die Schweiz bei der WM durchgehend auf dem Platz zu stehen, aber auch in diesen Spielen – leider – nicht frei von einigen „Klöpsen“ war; HW 4 würde ich trotz seiner einwandfreien Einstellung (und seines hohen Gehaltes) eher nur als „back up“ für diverse Positionen wie AV links und rechts, 6er, aber auch IV sehen, wenn ihn der HSV nicht verkaufen kann;

    – eines guten defensiven 6ers, um Badelj endlich weiter vorn spielen lassen zu können als 8er oder sogar 10er, denn er ist (neben vdV in guter Form) der technisch Beste beim HSV; Zoltan Stieber scheint mir auch eher für’s offensive MF geeignet; Hoffnungen habe ich insoweit auf Gojko Kacar, der in Japan „gereift“ zu sein scheint;

    – eines Stürmers als „back up“ für PML, dessen Verpflichtung ich primär wegen seiner ansteckenden Einstellung begrüße, über dessen Verletzungsresistenz ich mir aber auch bei besserer Fitneß nicht sicher bin; denn nach meinen bisherigen Eindrücken spielt Rudnevs in einem 2er-Sturm besser.

    Insgesamt also keine Kleinigkeit, sondern gewissermaßen eine neue „Wirbelsäule“ für die Mannschaft. Natürlich könnte man auch noch manchen anderen Austausch vornehmen, aber schon die obigen Positionen übersteigen u.U. die (finanziellen) Möglichkeiten des HSV, und wir sollten realistisch und (zunächst) bescheiden bleiben.

    Die schwierigste und zugleich wichtigste Personalie scheint mir ein defensiver 6er zu sein, und sei es als „back up“ für Kacar. Aber der HSV könnte sich zumindest für die kommende Saison ggf. auch ganz mit „Bordmitteln“ behelfen:

    – in der Innenverteidigung sollte unbedingt jetzt Tah aufgebaut und eingesetzt werden, m.E. ein riesiges Talent;

    – Arslan muß dringend – wie heißt es so schön – „eingenordet“ werden, daß Konstanz, Kampf und (taktische) Klugheit mit zum Profigeschäft gehören; evtl. kann er dann auch ERFOLGREICH (offensiver) 6er spielen

    – wenn wirklich ‚mal länger gesund, könnte auch Ilicevic back up für einen der Stürmer sein;

    – vdV würde ich zum Pflichtprogram machen, daß er täglich (!) Freitstöße und Ecken übt, da er die technischen Fähigkeiten dazu eigentlich hat (und HC ja nun nicht mehr dabei ist); hierbei käme auch seine fehlende Grundschnelligkeit nicht zum Tragen; im besten Fall könnte er – auf niedrigerem Niveau – eine Rolle wie Pirlo einnehmen, wenn er denn wirklich WILL;

    – Demirbay sollte ebenfalls seine Chancen erhalten, sich in einem gesunden Umfeld zu zeigen;

    – Dieckmeyer und Jansen sollten gezielt ihre defensiven Fähigkeiten verbessern und gleichzeitig Flanken üben.

    Ich habe aber den Eindruck, daß „Didi“ bereits jetzt weiter nach oben greift, denn sonst hätte er MM nicht abgegeben, der für mich mind. ein guter „back up“ für die IV gewesen wäre. Das deutet für mich an, daß „Didi“ zwar wohltuend ruhig, überlegt und sachlich ist, aber anscheinend schon größere Ziele hat, als ich bereit gewesen wäre, für zumindest 1-2 Jahre zu akzeptieren. Mir soll’s recht sein, wenn es sich denn finanzieren läßt.

    Die Verpflichtung vom Peters finde ich sensationell, denn sie zeigt – zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit -, daß der HSV tatsächlich langfristig plant. Nach allem, was man hört, würde ich auch die Verpflichtung eines Peter Knäbel sehr begrüßen. Mehr noch, man könnte fast ins Träumen kommen, wenn man sich ein derart zusammengesetztes Triumvirat für die sportlichen Belange des HSV vorstellt (wobei „Didi“ natürlich auch noch Vorstand ist). Mit der neuen Struktur und solchen Leuten an ihrer Spitze könnte der HSV (über die kommenden Jahre gesehen) tatsächlich zu ganz neuen Ufern aufbrechen …

    1. was HW4 angeht, so sind wir auch hier grundsätzlich einer Meinung. Allerdings halte ich es für vollkommen unrealistisch, sich ihn nur als Backup zu leisten.
      Der wird entweder in der Startelf sein (wollen), oder er muss transferiert werden.

      1. Sehe ich auch so, weswegen HW4 (fast) die schwierigste Personalie ist. Bei dem Gehalt kann man ihn aber auch kaum transferieren, ohne noch – zumindest für das kommende Jahr – Geld zuzugeben. Außerdem hat er sich wirklich mit dem Verein indentifiziert, soweit das für einen Nicht-Hamburger überhaupt möglich ist.

        Besonders gefreut hat mich gestern Gisdols „Jammern“ über den „kaum zu ersetzenden Verlust von Peters für den Nachwuchsbereich“. Zeigt, daß hier tatsächlich einmal jemand nicht „weggelobt“ worden ist, sondern sehr vermisst wird. Und sehr beruhigend empfand ich seine Aussage, daß Herr Peters schon lange vor der Anfrage seitens Didi geäußert hatte, er würde sehr gern in Hamburg arbeiten, weil ihm die Stadt so gut gefällt. Das läßt in mir die Hoffnung noch mehr keimen, daß hiermit ein langfristiges Unterfangen angestoßen wurde.

  2. So schwer es mir auch fällt 😉 , ich schließe mich meinem Vorschreiber an.
    Lediglich die Personalien Jansen und Dickmeier seien noch erwähnt. Es ist gut, dass sie bleiben (Für Jansen scheint es ja bisher kein Angebot über 5 mio zu geben.), es ist aber dringend notwendig, dass es Backups für die Beiden gibt. Noch einmal so ein Gewurschtel wie in der letzten Saison muss nicht sein.
    Hoffnung setze ich auch auf Beister. Das wird aber vermutlich bis zur zweiten Hälfte der Saison dauern, bis er wird in Schwung ist.

    Am meisten freut mich aber, dass man von den Entscheidungen des Vorstands erst hört wenn sie gefallen und mit den Betroffenen besprochen sind und dass der Aufsichtsrat still ist (Hoffentlich arbeitet er trotzdem 🙂 .)

    Ich glaube und hoffe, dass unser HSV endlich auf einem besserem Weg ist als in den letzten Jahren. Wir sollten jedoch den Tag nicht vor dem Abend loben.

    Gespannt bin ich was dem Herrn Meetz noch einfällt und wie es denn ausgeht.

    Was sagen die Fachleute dazu?

      1. Dito! Man sollte solchen Leuten – ähnlich wie den „Flitzern“ während eines Fußballspiels – nicht auch noch die Bühne geben, die sie ja erkennbar anstreben.

  3. Hackt nur immer auf mir rum.
    Ich finde es nur so oberwitzig, dass dieser Mensch inzwischen dabei zu sein scheint, jeden Hamburger zu verklagen bzw. mit Strafanzeigen zu beglücken. Möglicherweise wird er, wenn er erwartungsgemäß sich die Nase stößt, nach unserem Bürgermeister, die nächsten Opfer in Berlin suchen wird.

    1. „Hackt nur immer auf mir rum.“

      @oldiehamburg: Ich verstehe schon die Ironie, keine Sorge, und gehe davon aus, daß Du nicht das Gefühl hast, daß „wir“ das wirklich tun. Das gibt mir aber die Gelegenheit, einmal meine Befriedigung darüber zu äußern, daß es in unserem – zugegebenermaßen kleinen Kreis – so wohltuend sachlich bleibt, auch wenn man logischerweise nicht immer die gleiche Meinung haben kann. Wenn man sich anschaut, wie es in weiten Teilen in anderen Foren/Blogs immer wieder sehr persönlich wird, z.T. sogar die Blogväter auf jede Form der Kritik richtiggehend beleidigt/beleidigend reagieren (Trapper als ehemaliger Kommentator solcher Blogs weiß wovon ich spreche), dann freue ich mich doch sehr, daß es auch positive Gegenbeispiele gibt, die zum Glück auch keine sog. Internet-Trolle anzieht (weil die sich hier „zu Tode“ langweilen würden). Dies ist auch der maßgebliche Grund, warum ich hier seit kurzem schreibe, um einmal mit ein Zeichen zu setzen, daß es eben auch (ganz) anders geht, daß Internet-Foren und Qualität keine Widersprüche sein müssen, selbst um den Preis, dann eben auch nur weniger Menschen zu erreichen. Lieber Klasse statt … ja, ja, ich weiß € 3,- in’s Phrasenschwein …

      1. Ich wundere mich ja ein wenig, dass sich so wenig Leser aktiv beteiligen, zumal jeder Artikel zur Zeit mehrere hundert Leser erreicht. Mir ist auch nicht wichtig, dass ein Kommentierender meine oder die Mehrheitsmeinung teilt. (Wirklich wichtig ist mir allerdings, dass ein gewisses Niveau, sowohl was die Argumentation als auch den Umgang untereinander angeht, hier gewahrt wird.)
        Wenn ich mir allerdings durchlese, was bzw. wie andernorts kommentiert wird, dann bin ich über die überschaubare Anzahl der Kommentare hier gar nicht böse…

          1. Lieben Dank, Trapper, für den Hinweis auf das Video vor ein paar Tagen. Habe es jetzt erst geschafft, es mir anzuschauen und stimme Dir – wieder einmal – zu; sehr berührend, viel Gänsehaut und sogar manche Träne. Würde die Welt sich doch immer nur auf solche Weise streiten, auseinandersetzen, in Wettbewerb treten, gemeinsam freuen, ärgern …

            Neben Fußball als global am meisten verbreiteter Sportart glaube ich ja unbedingt auch an die Kraft der Musik. Mich hat diese Dokumentation sehr an das Projekt „Playing for Change“ erinnert, in dem weltweit Straßenkünstler die gleichen Songs gespielt und die Initiatoren das dann zu einer wundervollen Hommage zusammengeschnitten haben. Gibt es als Doppel CD/DVD günstig bei diversen Anbietern zu kaufen (gibt auch schon einen 2. Teil sowie diverse „spin offs“). Unbedingt ERST die DVD anschauen, bevor man die Musik von der CD genießt (einen der Musiker, Grandpa Elliot, habe ich sogar selbst einmal live in den Straßen von New Orleans erlebt). Ich weiß, vollkommen „off topic“, aber das muße ich in meinem (emotionalen) Überschwang einfach „loswerden“ …

  4. Ich muss zugeben, ich hätte niemals erwartet, dass ein Herr Peters sich für den HSV entscheidet. Im Nachhinein betrachtet, ist es allerdings auch eine Chance für Bernhard Peters:

    1. Die Jugendausbildung beim HSV ist vermutlich im unteren Drittel aller Profi-Vereine anzusiedeln, Erste Erfolge sind wohl schon in 2-3 Jahren sichtbar, wobei ich da ausdrücklich noch nicht den Sprung in die Bundesligatruppe verstanden wissen will! Dies wird für kontinuierliche Erfolge vermutlich noch ein paar Jahre mehr dauern.
    2. Die Struktur des HSV hat sich radikal verändert, genau jetzt hat man die Chance alles auf Reset zu drücken und sich unsterblich in die Annalen des HSV einzutragen.
    3. Laut seinen Aussagen wollte er mit Familie gerne in HH leben – diesen Traum kann er sich nun verwirklichen.

    So betrachtet ist die Verpflichtung also auf jeden Fall eine win-win Situation für beide Seiten und zeigt auf, was machbar ist. Mittlerweile halten sich auch Kühne und der AR vornehm zurück, so dass ich frohen Mutes bin, dass wir in wenigen Jahren wieder eine gestandene Größe im deutschen Fußball sein können.

    Noch etwas zu der Anzahl an Kommentaren:
    Ich z. B. bin vermutlich nicht der einzige, der sich per Email informiert und dann gar nicht erst auf die Seite wechselt – und somit auch nicht kommentiert. Wobei ich eh nur hin und wieder meinen Senf loslasse 😉
    In diesem Zuge muss ich den Trapper aber auch loben, seine Art, stets unaufgeregt und ohne andere in den Dreck ziehen zu wollen, kommt bei mir zumindest sehr gut an. Eine andere Meinung zu vertreten heißt ja nicht, den anderen nicht zu respektieren – und vielerorts wird genau dies geschlussfolgert von den Blogbetreibern und Kommentatoren. Insofern ein herzliches Danke dafür!

  5. Ich habe da mal eine Frage an die Fachleute:
    Wenn ich beim HSV förderndes Mitglied bic, wenn fördere ich mit meinem Beitrag? Den e.v. oder die A.G.?

    1. Da es leider keine Korrekturtaste gibt, eben so:
      bic = bin
      wenn = wen
      Danke für die Aufmerksamkeit 😉

      1. Gute Frage, solange es nicht in den Unterlagen zur Ausgliederung vereinbart wurde, eigentlich den e. V., denn das sind ja normale Mitgliedsbeiträge.

        1. @oldiehamburg
          ich neige auch zu der Auffassung, dass Du in dem Fall den e.V. unterstützt. Aber um sicher zu gehen, würde ich den HSV direkt anschreiben.
          Nebenbei: die Amateurabteilungen der Sportvereine schwimmen, wenn man mal von Ausnahmen absieht, in der Regel nicht im Geld. Die „darf“ man durchaus fördern. Du kennst ja sicher den Spruch: jeden Tag eine gute Tat. 😉

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