Kein Grund zur Panik, wohl aber Anlass zur Sorge. Hertha BSC- HSV 3:0 (1:0)

Eigentlich waren alle Voraussetzungen für ein mindestens ordentliches Fußballspiel vorhanden: Wunderbar sonniges Herbstwetter mit milden Temperaturen, ein gut gefülltes wenn auch bei Weitem nicht ausverkauftes Stadion, und zwei Mannschaften, die man vor der Partie annähernd auf Augenhöhe wähnen durfte. Eigentlich.

Tatsächlich entwickelte sich eine Partie, der man bestenfalls unterdurchschnittliches Bundesliganiveau attestieren durfte. Zu schwach war das, was beide Mannschaften über weite Strecken ihrem Publikum boten.

Aus Hamburger Sicht deutete sich dies m.E. bereits beim Aufwärmen vor dem Spiel an. Während die Berliner diszipliniert ihr Programm absolvierten, spulten die Hamburger mehr pflichtschuldig ihre Übungen herunter, als stünde allenfalls ein bedeutungsloser Freundschaftskick auf dem Spielplan. Kaum Körperspannung, ohne wirkliche Konzentration, Larifari eben. Und exakt so spielten die Hamburger nachfolgend über weite Strecken der Partie.

Zwar begann der HSV die Begegnung fast schon im Stile  einer Heimmannschaft, war zunächst feldüberlegen und konnte eine Mehrzahl der Zweikämpfe für sich gewinnen, doch im Grunde war das alles brotlose Kunst. Vor, zurück, kreuz und quer und wieder zurück. Herausgespielte, echte Torchancen blieben weitestgehend Mangelware. Das war umso ärgerlicher, weil der Hertha-Defensive in der ersten Viertelstunde eine gewisse Nervosität deutlich anzumerken war.  Der Berliner Torwart Jarstein wirkte insbesondere bei der Spieleröffnung mit dem Fuß unsicher, und Lustenberger wäre um ein Haar früh in der Partie ein kapitales Eigentor unterlaufen. Aber der HSV mindestens der letzten Jahre wäre nicht der HSV, würde es ihm nicht erfolgreich gelingen, einen schwächelnden Gegner aufzubauen…

Ich behaupte: ein wirklich zielstrebig agierender, selbstbewusst und tatsächlich konzentriert aufspielender, anderer Gegner hätte bei dieser Hertha bereits frühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt. Nicht so der HSV. Im Folgenden möchte ich versuchen, einige Gründe für die Niederlage der Hamburger herauszuarbeiten:

  1. Für die Besetzung der gesamten linken Seite ist bisher unverändert keine optimale Lösung gefunden worden. Ostrzolek ist gemessen an seinen Leistungen für den FCA nur noch ein Schatten seiner selbst. Während der ersten Spielhälfte mit zwei eklatanten technischen Fehlern bei der Ballkontrolle, zaudernd und ohne Zutrauen in der Offensive – ein Totalausfall, so hart muss man dies bewerten, der vollkommen zu Recht von Labbadia in der Halbzeitpause erlöst wurde. Mit Ilicevic vor ihm fehlte in den vergangenen Wochen des Öfteren die an sich nötige Unterstützung. Holtby auf gleicher Position wirkt regelmäßig verschenkt. Gleiches gilt für Aaron Hunt.
  2. Abgesehen davon, dass vor allem Diaz gegen Hertha deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb, war die Abstimmung zwischen dem kleinen Chilenen und Ekdal erneut wie schon gegen Schalke 04 (während der damaligen ersten Halbzeit) gleich mehrfach ungenügend. Ekdal ist fleißig und bemüht, stopft das eine oder andere Loch, aber wirklich produktives kommt dabei zu selten heraus. Und wie schon gegen Schalke konnte Diaz vor dem 1:0 seinen Gegenspieler nicht entscheidend stören. Die Frage muss erlaubt sein, ob dieses Duo tatsächlich über mehr Entwicklungspotenzial verfügt als weiland das ebenfalls grundsätzlich talentierte Gespann Badelj/Arslan…
  3. Mangelhafte Konzentration/Einstellung. Wenn bei anderen Bundesligamannschaften von den Spielern verlangt wird, dass sie ihrem Mitspieler den Ball in den richtigen Fuß spielen, werden beim HSV serienweise die Bälle in dessen Rücken gespielt. Die Konsequenz ist ein erheblicher Verlust an Zeit/Tempo und am Ende auch von Kreativität und Torgefährlichkeit. Ähnliches gilt auch für die schon seit Jahren fast notorisch schlampig ausgeführten eigenen Einwürfe, welche die eigenen Leute zu oft in Hüfthöhe (oder höher) erreichen.
  4. Es gelingt bisher viel zu selten, Lasogga überzeugend in das eigene Angriffsspiel einzubinden. Wenn er überhaupt die meist hohen Anspiele erreichen kann, dann muss er sie „blind“ verlängern, oder es fehlt seinen Ablagen jede Präzision. Läuferisch wirkt er ohnehin unverändert wie ein Diesel unter lauter Benzinern.
  5. Der Hertha gelang es nach nervösem Beginn mit relativ einfachen Mitteln, das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Beide Außenbahnen wurden erfolgreich geschlossen, sodass sich auch für den zuletzt deutlich formverbesserten Diekmeier meist keine Lücken fanden. Damit fehlte dem Spiel des HSV mit Lasogga ein fast unverzichtbares Element, die Flanken. Mit zunehmender Spieldauer und Sicherheit gelang es den Berlinern zudem immer häufiger, mannorientiert erfolgreich die zentrale Achse der Hamburger im Spielaufbau (Spahic/Djourou; Diaz/Ekdal; Hunt) zu pressen, was die Hamburger zu Quer- und Rückpässen zwang und eben nicht zu aussichtsreichen Angriffen des HSV führte.
  6. Spätestens mit der Auswechslung von Diaz ging dann jede Ordnung verloren. Das Duo Holtby/Ekdal wirkte auf mich bei allem verständlichen Bemühen, den Ausgleich zu erzwingen, zu offensiv denkend und zu wenig strategisch agierend.
  7. Ilicevic versuchte zunächst nach seiner Einwechslung, dem Spiel des HSV neue Impulse zu verleihen. Leider schien er mir bereits nach 10 Minuten auch mangels Unterstützung zu resignieren. Beispielhaft nur eine Kontersituation, die er mangels mitgelaufener Mitspieler abbrechen musste. Bemerkenswert vielsagend auch eine Szene, als Lasogga nach einer missglückten Aktion des Kroaten auf dem linken Flügel mit einer deutlich abwertend-resignierenden Geste reagierte. Für meinen Geschmack haben sich Teile des Teams ohnehin viel zu früh der Niederlage ergeben. Die Behäbigkeit, mit der man nach eigenem Ballgewinn aus der Abwehr herauslief schlenderte (sic!), mag hier als weiteres Indiz dienen.

Fazit: Eine inakzeptable Vorstellung des HSV, der einer bestenfalls hausbacken aufspielenden Berliner Hertha auch in dieser Höhe vollkommen verdient unterliegt. Ohne optimale Einstellung, ohne Konzentration, ohne Präzision und ohne Kreativität kann man angesichts der hohen Konkurrenzdichte in der Liga keinen Blumentopf gewinnen.
Die Leistungsentwicklung bei Ostrzolek stimmt mich sehr nachdenklich. Es ist vernünftigerweise nicht davon auszugehen, dass der Junge das Fußballspielen verlernt hat. Daher muss man die Gründe wohl im mentalen Bereich vermuten. Auch wenn sich Sakai unmittelbar nach seiner Einwechslung mit einem schlampigen Zuspiel auf Spahic denkbar schlecht einführte, wirkte er auf mich selbstbewusster als sein Konkurrent. Meiner (unmaßgeblichen)  Meinung nach sollte man dem Japaner in den nächsten Spielen das Vertrauen schenken.
Auch der Einsatz des bekanntlich über seine Laufbereitschaft und seinen Einsatzwillen kommenden Schipplock und damit eine vorübergehende Abkehr von einem auf Lasogga zugeschnittenen taktischen Ansatz sollte m.E. ernsthaft erwogen werden.
Bei aller scharfen Kritik angesichts dieser insgesamt ärgerlich schwachen Vorstellung des HSV darf aber die grundsätzlich positive Entwicklung der Mannschaft unter Labbadia nicht in Vergessenheit geraten. Zur Panik besteht absolut gar kein Anlass, gleichwohl sollte man sich jedoch tunlichst auch nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen. Diese Hamburger Mannschaft hat unverändert die Möglichkeit, die Saison im gesicherten Mittelfeld zu beenden. Wenn ein jeder an seine Leistungsgrenze geht. Klappt dies nicht, egal aus welchen Gründen, auch dies zeigte dieses Spiel mehr als deutlich, kann es auch diese Saison noch sehr ungemütlich werden.

Aufstellung: Drobny – Ostrzolek (46. Sakai), Spahic, Djourou, Diekmeier – Holtby, Ekdal, Diaz (62. Ilicevic), N. Müller (74.Olic) – Hunt – Lasogga

Torfolge: 1:0 Kalou (17.); 2:0 Ibisevic (77.); 3:0 Ibisevic (79.)

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München). Insgesamt gut. Gab im Zweifel dem Spielfluss den Vorrang. Allerdings fiel das 3:0 aus stark abseitsverdächtiger Position. Da war die Messe jedoch längst gelesen.

Zum Stand der Dinge. HSV – SGE 0:0 (0:0)

Bevor ich mich zum Spiel des HSV äußere, erlaubt mir bitte zunächst einige Zeilen in eigener Sache.

Im Wesentlichen gibt es zwei Gründe, warum hier so lange nichts mehr erschienen ist: Zum einen war ich in den letzten Monaten beruflich stark eingespannt. Zum anderen, ich gestehe, war mir im Laufe der letzten Jahre doch zunehmend die Freude am HSV verlorengegangen. Es machte einfach keinen Spaß mehr, beinahe im Wochentakt zu neuen Possen und Peinlichkeiten (im und rund um den Verein) Stellung zu beziehen. Dazu gesellten sich aus meiner Sicht in der Regel Auftritte des Teams, die wenig mit (fußball-spezifischer) Qualität, dafür aber sehr viel mit Qualen (für den Betrachter) zu tun hatten. Simpelstes Kick & Rush und mehr oder weniger kämpferischer Einsatz – das ist schon lange  nicht mehr das, was ich erwarte, wenn ich mir ein Fußballspiel anschaue. Und nicht zuletzt nervten mich zunehmend jene Wortmeldungen, die offenbar wider jede Vernunft meinten, jede, aber auch wirklich jede Maßnahme der Verantwortlichen als angeblich unzweifelhaft schlecht und völlig falsch bewerten zu müssen. Seis drum. Langsam kehrt die Freude zurück. Leider kann ich unverändert nicht absehen, wie regelmäßig ich bis zum Jahresende zum schreiben kommen werde. Aber da mein (kompletter) Jahresurlaub noch aussteht, werde ich sicher noch den ein oder anderen Blog zum HSV veröffentlichen.

Doch genug der Vorrede.

Die neue Spielzeit hat längst begonnen, und der HSV darf sich einmal mehr glücklich schätzen, dass er unverändert der Ersten Bundesliga angehört. Meine im HSV-Schnack angekündigte ausführliche Saisonanalyse lag zwar wochenlang fast fertig auf meinem Schreibtisch, wanderte aber zwischenzeitlich in den Papierkorb. Denn nichts ist bekanntlich so uninteressant wie der Schnee von gestern. Daher an dieser Stelle auch kein Wort mehr von mir zu „Rucksackgate“, „T-Shirt-Gate“ und ähnlichem.

Wie Ihr natürlich längst wisst, wurde der Kader in der Sommerpause stark umgebaut. Ich erwähne dies dennoch, weil ich zunächst einige Spiele abwarten wollte, bevor ich die zahlreichen Ab- und Zugänge bewerte. Um es an dieser Stelle möglichst kurz zu halten: Alle Abgänge waren für mich letztlich nachvollziehbar, auch wenn ich die weitere Entwicklung Tahs und Demirbays beim HSV gerne verfolgt hätte. Bei Tah aber spielten wirtschaftliche Zwänge eine gewichtige Rolle. Zudem erscheint es mir sinnlos, einen Spieler zu halten, der den Verein verlassen will. Und Demirbay, dies wird immer deutlicher, hätte es (auch) in dieser Saison angesichts der Konkurrenz schwer gehabt, ausreichend Spielzeit zu bekommen.

Womit ich bei Spahic, Ekdal & Co wäre. Hier also eine erste Einschätzung:

Hirzel – für einen, der bisher deutlich unterklassig gespielt hat, erstaunlich stabil. Seine Entwicklung muss man aber abwarten. Die Liste hoffnungsvoller Nachwuchstorhüter beim HSV ist lang…;
Sakai – da er gleich beide Außenverteidiger-Positionen bekleiden kann, schon allein deswegen eine absolut sinnvolle Ergänzung, auch wenn er bisher noch nicht in Tritt kam;
Spahic – für mich eine klare Verstärkung. I don’t give a damm auf sein medial erzeugtes Image! Sehr erfahren, gutes Spielverständnis, gute Spieleröffnung;
Ekdal – ballsicher, mit Übersicht und Ruhe auch in Bedrängnis, versiert im taktischen Verhalten. Wurde von Woche zu Woche besser;
Gregoritsch – Alternative zu Nicolai Müller, nachdem Beister offenbar regelmäßig lustlos im Training gewirkt hatte und abgegeben wurde. Braucht noch Zeit, zeigt aber gute Ansätze;
Hunt – ich hatte eher Bedarf auf der defensiven Sechser-Position gesehen, da ich Jung nicht beurteilen konnte. Ich habe mich geirrt, und Bruno Labbadia hatte Recht! Die Verantwortlichen haben im Bereich des wirtschaftlich Möglichen das bisher noch fehlende Puzzle-Steinchen gefunden. Hat anscheinend noch leichte konditionelle Defizite, zeigte aber bereits mehr als deutlich, dass er wahrscheinlich ein zentraler Baustein einer neuen Spielkultur werden wird. Der leistungsmäßige Aufschwung von Ilicevic, Holtby und Müller ist für mich auch Folge größerer Räume auf dem Feld, die sich für die Genannten durch einen derartigen Klassemann fast zwangsläufig ergeben.
Schipplock – endlich Konkurrenz und eine Alternative zu Lasogga. Einsatzfreudig. Läuferisch stärker als Lasogga, was gerade im Pressing unerhört wichtig ist.

Kommen wir zum Spiel gegen die Eintracht aus Frankfurt. Bruno Labbadia vertraute der folgenden Aufstellung:
Drobny – Ostrzolek, Spahic, Djourou, Diekmeier – Holtby, Kacar – Ilicevic (68. Olic), Hunt, N. Müller (76. Gregoritsch) – Lasogga (87. Schipplock)

Spielverlauf: Die erste halbe Stunde gehörte zum besten, was ich seit Jahren vom HSV gesehen habe. Das sah tatsächlich nach erstligareifem Fußball, nach Spielkultur aus. Daran änderte auch nichts, dass die erste Großchance des Spiels den Gästen gehörte. Zum Glück stand Nicolai Müller in der 5. Spielminute  goldrichtig und konnte so auf der Linie für den bereits geschlagenen Drobny klären. Fünf Minuten später verpasste Djourou den Führungstreffer und drosch den Ball leider nur  an die Querlatte (10.). Was für eine Chance, schade! In der 22. (Lasogga verpasste denkbar knappe eine scharfe Hereingabe von Hunt) und 23. Minute (Hradecky parierte ein 18m-Schuss von Hunt) hatte der HSV weitere Tormöglichkeiten.

Gegen den Ball spielte der HSV eine Mischung aus 4-2-3-1/4-4-2 mit Holtby auf gleicher Höhe neben Kacar. Bei eigenem Ballbesitz sah man ein 4-1-4-1, gelegentlich sogar ein 4-1-3-2. Auffällig einmal mehr der große Aktionsradius Holtbys, der meist vor Kacar Box-to-Box spielte und sogar gelegentlich die defensiven Schwächen Ilicevics ausbügelte. Das war auch notwendig, da Ostrzolek seine liebe Müh‘ und Not beim defensiven Schließen seiner Seite hatte. Insgesamt erfreulich aber, dass beide Außenverteidiger, vor allem Diekmeier!, deutlich flüssiger in das eigene Angriffsspiel einbezogen wurden als in der letzten Saison. Auch daraus resultierte ein vom HSV überwiegend dominierter erster Durchgang.  Kritisch anzumerken wäre, dass Lasogga als designierter Zielspieler hoher Bälle diese kaum festmachen konnte, was aber meist an der fehlenden Präzision der Zuspiele lag.

Die neben Djourous Lattenkracher größte Torchance für den HSV vergab Ilicevic (klarer Leistungsanstieg) zu Beginn der zweiten Spielhälfte nach einem famosen Solo Nicolai Müllers, als er völlig frei vor dem gegnerischen Tor den Ball in die Wolken jagte (49.). Das musste doch das 1:0 sein! Schade, schade.

Im zweiten Durchgang fiel mir auf, dass nun auch Kacar gelegentlich mal nach vorne stieß, während sich dann Holtby zur Absicherung nach hinten fallen ließ. Es ist nicht zuletzt diese Mischung aus Fluidität (der Systeme), Flexibilität (der Spieler) und taktischer Disziplin, aus der zeitgemäße Spielkultur erwächst.

Ab ca. einer Stunde gewannen die Gäste zeitweilig (bis zur 80.Minute) die Oberhand. In der 62. parierte der einmal mehr gewohnt sichere Drobny-sie-will-ein-Kind-von-Dir einen wahrlich schwer zu haltenden, da verdeckten Schuss von A. Meier. Alle anderen Paraden durfte man von einem guten Erstligatorhüter durchaus erwarten, diese aber ganz sicher nicht. Großes Kino vom „Schweiger“!

In den letzen zehn Minuten des Spiels konnte der HSV das Spiel wieder etwas mehr zu seinen Gunsten gestalten. Am Ende blieb es jedoch bei einer leitungsgerechten Punkteteilung.

Fazit: Ein torloses Unentschieden der besseren Sorte.
Nach all den Unkenrufen und dem meist hämisch kommentierten Ausscheiden aus dem DFB-Pokal hat der HSV nun 7 Punkte auf der Habenseite. Das ist angesichts des schweren Auftaktprogramms deutlich besser als befürchtet. Überaus erfreulich ist m.E. die unübersehbare spielerisch-taktische Weiterentwicklung der Mannschaft unter Labbadia, dem ich – Achtung, ein Insider! – ganz einfach mal ein „riesiges Ggombliment“ machen möchte. Er schenkt seinen Spielern, seiner Mannschaft das nötige Vertrauen, hat einen Plan und bleibt dennoch realistisch. Und genau darum muss es jetzt gehen. Auch weiterhin bleiben Demut und Realismus gefragt – völlig egal, wie erfreulich sich diese Saison möglicherweise noch entwickeln mag. Und dies sollte auch über diese Spielzeit hinaus gelten. Es hat sich m.E. gezeigt, dass klug und sinnvoll eingekauft wurde, was auch als Verdienst des zuletzt viel und teilweise zurecht gescholtenen  Peter Knäbel fairerweise be- und vermerkt werden sollte.