Behrami

Punktgewinn gegen Dortmund. HSV – BvB 0:0 (0:0)

Ursprünglich wollte ich  hier gestern, also noch relativ zeitnah zum Spiele gegen den BvB, meinen Artikel zum Spiel veröffentlichen. So war der Plan. Aber die berufliche Belastung seit Ende Februar fordert nun einmal ihren Tribut, sodass ich leider erst heute zum schreiben komme. Ich werde daher von der von mir gewohnten Form des ausführlichen Spielberichts abweichen, zumal es taktisch beim HSV in dem Spiel gegen die Dortmunder ohnehin nicht sonderlich viel neues zu entdecken gab und mich auf ein knappes Resümee beschränken, bevor ich mich dann den Themen widme, die derzeit unter den HSV’ern kontrovers diskutiert werden.

Hamburger SV – BvB: 0:0 (0:0)

Was die Mannschaftsaufstellung betraf, so waren drei wesentliche Veränderungen festzustellen:

Drobny – Diekmeier, Djourou (18. Marcos), Cléber, Westermann – N. Müller, Behrami (60. Kacar), Jiracek, Gouaida (82. van der Vaart) – Stieber – Olic

Cléber ersetzte den leider wieder verletzten Pechvogel des HSV, Rajkovic, und Westermann, erneut auf einer anderen Position!, erhielt als Linksverteidiger den Vorzug vor Marcos. Zudem kehrte Behrami zurück ins Team und verdrängte Kacar.

Spielwertung: Taktisch agierte der HSV gegen den Ball im bereits gewohnten 4-4-2, wobei die Mittellinie als loser Orientierungspunkt für die vordere Viererkette diente. Mit anderen Worten: Die Mannschaft war bestrebt, vor allem in der eigenen Hälfte die Räume zu verengen, um dann dort durch punktuelle personelle Überzahl zu Ballgewinnen zu kommen, die dann zum kontern genutzt werden sollten. Oder anders ausgedrückt: Der HSV spielte, die Realitäten im Blick, zu Hause im Stil einer Auswärtsmannschaft gegen einen sportlich überlegenen Gegner. Spielerisch sah man aus Sicht der Hamburger einige gute Ansätze, die aber unverändert zu oft im Angriffsdrittel verschenkt wurden.
Am Ende erkämpfte sich der HSV einen Punkt gegen die wieder erstarkten und klar im Aufwind befindliche Dortmunder. Für mich ist das weniger als erhofft, aber angesichts des klaren Aufwärtstrends des BvB ein Punktgewinn, mit dem man leben können sollte.

Schiedsrichter: Gagelmann (Bremen). Ob der Ellbogeneinsatz Behramis in der 2. Minute gegen Mkhitaryan einen Platzverweis nachsichziehen muss, finde ich diskutabel. Gelbwürdig war er aber in jedem Fall! Verzichtete auch später bei Behrami nach Foul an Bender auf die spätestens dann fällige,  zweite gelbe Karte. Glück für den Schweizer in Diensten des HSV, schwach von Gagelmann. Je länger das Spiel andauerte, desto häufiger waren seine Entscheidungen nicht mehr nachvollziehbar.

Aggressiv Leader

Womit ich bei Behrami wäre. Dass Joe Zinnbauer den kaum genesenen Schweizer wieder in Team beförderte, kann ich aus seiner Sicht nachvollziehen. Er opferte aus dem Duo Jiracek/Kacar damit den spielerisch für mich besseren Spieler zugunsten des laufstärkeren. Damit war die Richtung vorgegeben: Den Spielfluss der Borussia unterbrechen und ihr keine Räume anbieten.

Aus dem Rathaus kommend muss man aber bilanzieren, dass Behrami normalerweise vom Platz geflogen wäre. Insofern ist die Nominierung Behramis nur durch eine schwache Schiedsrichterleistung nicht bestraft worden. Dass dem Schweizer aufgrund seiner Verletzungspause noch das Timing fehlte, wie Zinnbauer nach dem Spiel entschuldigend anführen wollte, mag zwar sein, aber schließlich hat er  ihn selbst nominiert. Ergo muss er auch mindestens zum Teil diesen überharten Auftritt seines Spielers mitverantworten.

Behrami ist ein unbequemer, durchweg aggressiv und nickelig spielender Gegenspieler. Er ist in meinen Augen eine klare Verstärkung, wandelt jedoch mit seiner Spielweise auf einem schmalen Grat. Insofern hätte es meines Erachtens gleich mehrere Argumente gegeben, um mit Jiracek/Kacar zu beginnen und Behrami erst später zu bringen.

Bester Mann Westermann – „HW4“ oder „Vollpflaume“?

Am Heiko scheiden sich die Geister des HSV-Anhangs. Ich habe hier zuletzt mehrfach sachlich begründet, warum ich ggf. eine Vertragsverlängerung mit Heiko Westermann kritisch sehe. Äußerst ärgerlich und absolut inakzeptabel finde ich jedoch, dass hier ein Spieler, der sich immer vorbildhaft in den Dienst der Mannschaft stellt, von Teilen des Anhangs derart geschmäht wird. Das hat er eindeutig nicht verdient.

Gegen den BvB spielte HW4 wieder einmal auf einer anderen Position. Wer mal selbst gegen den Ball getreten hat, der wird/sollte wissen, dass diese permanenten Umstellungen auch für einen erfahrenen Spieler nicht ganz einfach sind. Und neben der wieder sehr erfreulichen Leistung Clébers, war für mich der absolut tadellose Auftritt Westermanns bemerkenswert. Zumal er im laufenden Spiel kurzfristig dann den Platz des verletzten Djourous einnehmen musste. Wer hier argumentiert, dies sei nun nicht weiter erwähnenswert, da Westermann schließlich gelernter Innenverteidiger sei, dem halte ich entgegen, dass es z.B. bei Djourou einen gewaltigen Unterschied macht, ob er als rechter (gut) oder linker Innenverteidiger (problematisch) spielt. Daher ein großes Kompliment an HW4 für diese Leistung.

Heiko Westermann, niemand wird dies bestreiten, hat immer wieder kapitale „Klöpse“ in seinem Spiel. So gesehen  ist er anscheinend inzwischen die ideale Projektionsfläche für all diejenigen, die das Gerede vom Umbruch in der Mannschaft nicht mehr hören können oder wollen.

Leider hat der HSV in der Vergangenheit viel zu lange und viel zu oft mit leeren Ankündigungen operiert. Zur Tradition des HSV der letzten drei Jahrzehnte gehört für mich, dass man sich selbst notorisch überschätzt, seine Kompetenz-Defizite ignoriert und die sportlichen Ziele zu hoch gesteckt hat. Man hat beständig Erwartungen, auch die vom Umbruch!, geschürt, die man dann nachfolgend kaum je einlösen konnte. Das ist aber in erster Linie ein Problem des Vereins und seines in Teilen offenbar unzufriedenen Anhangs, nicht des Spielers. Wer Heiko Westermanns Fehler kritisiert, der sollte mindestens anerkennend loben, dass er auch sehr, sehr starke Spiele wie eben gegen den BvB abliefert und sich immer – immer! – für das Team aufopfert. Ich möchte nicht wissen, wieviele Vorgesetzte des pfeifenden Anhangs dies von ihren Mitarbeitern sagen würden…

Dass der vielfach angekündigte Umbruch länger dauert, als dies offenbar viele inzwischen zu akzeptieren bereit sind, ist auch Folge der Tatsache, dass man sich trotz mehrfacher Versuche von einigen Spielern nicht trennen konnte. So gesehen liegen die Gründe dafür zu einem erheblichen Teil in der Vergangenheit. Wer mit der derzeitigen Situation hadert, der muss sich fragen lassen, wessen Lied er denn gesungen hat, als die Führungsgremien von Maulwürfen durchseucht beständig sportliche Luftblasen produzierten. Ich finde es beschämend und ärgerlich, wie sich hier einige einen Spieler als Sündenbock herausgepickt haben, um sich selbst aus der Verantwortung zu stehlen.

Fazit: Ich betrachte den Punkt gegen den BvB als eindeutigen Punktgewinn. Klar ist, dass das Spiel des HSV nach vorne weiter verbesserungswürdig bleibt. Für eine in Ansätzen schwelende Trainerdiskussion fehlt mir jedoch jedes Verständnis. Absolut jedes Verständnis.

Ein (hoffentlich) richtungsweisendes Unentschieden. HSV – BMG 1:1 (0:0)

Vor dem Spiel war ich gespannt, ob Joe Zinnbauer den Mut haben würde, die aus meiner Sicht (über)fälligen personellen Veränderungen nach dem Debakel von München nunmehr konsequent umzusetzen. Denn wenn es eines ultimativen Beweises bedurft hätte, dass in den letzten Jahren beim HSV weder das zentral-defensive Mittelfel optimal besetzt gewesen ist, noch die s.g. Führungsspieler tatsächlich ihrer Aufgabe gerecht wurden, dann lieferte den die Rekordniederlage bei den Bayern in aller Schonungslosigkeit. Da auch Zinnbauer gegen den Branchenprimus einige Fehler und Versäumnisse unterlaufen waren, sah vermutlich nicht nur ich beide, Mannschaft und Trainer, in der Pflicht, sich zeitnah zu rehabilitieren.

Unter der Woche, so las ich, ließ Zinnbauer Basics trainieren. Vor allem das kollektive Verschieben. Gut so, dachte ich, denn dass die notwendige Kompaktheit des Teams immer wieder durch elementare Fehler und/oder  Schlafmützigkeit einzelner Spieler aufgehoben wurde, habe ich in der Vergangenheit gleich mehrfach kritisiert. Normalerweise sollte elementares, taktisches Mannschaftsverhalten in der (Sommer-)Vorbereitung trainiert werden. Aber erstens war Zinnbauer da bekanntlich noch gar nicht für die Profis verantwortlich, und zweitens hat sich sein Vorgänger Slomka vermutlich zurecht darauf konzentriert, den eklatanten konditionellen Rückstand der Mannschaft zu beheben, was ihm erkennbar gelungen ist. Wenn eine Mannschaft ihrem Trainer derart deutliche Defizite offenbart (wie in München), dann darf es keine Tabus geben. Dann muss man zur Not zurück zum Verfestigen der Grundlagen, dann muss man auch über den Einsatz von Spielern nachdenken, die man – aus welchen guten Gründen auch immer – kaum mehr auf der Rechnung hatte. Insofern war Zinnbauers Mannschaftsaufstellung für mich absolut nachvollziehbar:

Drobny – Diekmeier, Djourou, Rajkovic, Ostrzolek –  Jiracek, Kacar (85. Westermann) – N. Müller, Stieber, Gouaida (76. Götz) – Olic (25.Rudnevs)

Auffällig hier: Die Rückkehr Kacars nach jahrelanger Pause ins defensive Mittelfeld neben Jiracek; das Fehlen des Kapitäns der Mannschaft,  van der Vaart, und die Bevorzugung von Boban Rajkovic vor Westermann als Partner Djourous in der Innenverteidigung.

Anpfiff: Die unter der Woche gegen Sevilla spielenden Gladbacher legten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. In der 4. Minute hatte Max Kruse nach Vorarbeit von Herrmann das 1:0 auf dem Fuß, verfehlte jedoch knapp das Tor. Nur eine Minute später scheiterte Herrmann  nach Vorarbeit von Korb mit seinem Schuss am rechten Pfosten. Mit anderen Worten: das Spiel hatte kaum begonnen, da hätte es bereits zugunsten der Gäste vom Niederrhein entschieden sein können. Als Anhänger der Heimmannschaft konnte einem Angst und Bange werden. Und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich die Stimmung im Stadion und nachfolgend im Verein entwickelt hätte, wäre der Fußballgott hier nicht eindeutig auf Seiten des HSV gewesen.

Verständlicherweise benötigte die radikal umgebaute Hamburger Mannschaft einige Minuten, um in das Spiel zu finden. Doch nach ca. zwanzig Minuten lief der Ball zunehmend flüssiger durch die Hamburger Reihen. Gegen den Ball arbeitete man wieder in einem 4-4-1-1/4-4-2 mit Stieber neben/leicht hinter Olic. Jiracek versperrte für die Gäste den Passweg durch das Zentrum, während Kacar meist etwas links versetzt Ostrzolek (LV) und Gouaida (LM) gegen den schnellen Hahn unterstützte. Um es vorweg zu nehmen: Beide, Jiracek und Kacar, lieferten die beste Leistung eines Gespanns im zentralen Mittelfeld, die ich seit Monaten wenn nicht gar seit Jahren beim HSV gesehen habe. Jiracek lief wie der Duracell-Hase dorthin, wo er gebraucht wurde und stopfte unermüdlich die Löcher. Er gewann am Boden wichtige Zweikämpfe, oder antizipierte und unterband Passversuche des Gegners. Kacar eroberte nicht nur die Lufthoheit, was auch zum Gewinn vieler s.g. zweiter Bälle führte, sondern initialisierte durch seine Ruhe am Ball und seine Spielübersicht eine Vielzahl tatsächlich aussichtsreicher Angriffe des HSV.

Bei eigenem Ballbesitz ging der HSV z.T. enormes Risiko gegen die bekannt konterstarken Gladbacher. So verschoben in der 17. Minute sogar beide Innenverteidiger in die gegnerische Hälfte und halfen so, das Mittelfeld zu überladen. „Letzter Mann“ in dieser Szene war Kacar, der sich als einziger Hamburger nahe der Mittellinie in der eigenen Hälfte befand. Das hätte auch ins Auge gehen können, tat es aber nicht. Das lag nicht zuletzt auch daran, dass die einzelnen Mannschaftsteile des HSV endlich – endlich! – homogen zusammenarbeiteten. Meist positionierte sich der HSV zwanzig Meter vor der Mittellinie, wobei sich Olic und Stieber meist auf ein die Angriffe des Gegners leitendes Anlaufen beschränkten. Wurde der Druck der Gäste zu groß, so kehrten beide hinter den Ball und in die eigene Hälfte zurück, um bei der Verteidigungsarbeit zu helfen.

Leider musste Joe Zinnbauer den erneut angeschlagenen Olic frühzeitig vom Feld nehmen. Aber eins darf man seinem Ersatz, Rudnevs, bei aller berechtigten Kritik nie absprechen: In Sachen Fleiß und Kampfbereitschaft braucht sich „Rudi“ vor niemandem zu verstecken. In dieser Hinsicht ersetzte er daher Olic nahtlos.

Eine der wenigen wirklich guten Chancen für den HSV vergab der Lette in der 37. Minute, als er nach gutem Pass von Stieber frei und zentral vor dem Tor stehend am Ball vorbei trat. In der 41. Minute traf Rajkovic eine Ecke von Stieber nicht sauber mit dem Kopf, sodass der Ball letztlich am langen Pfosten vorbei strich.

Nach der Halbzeitpause entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel ohne ganz große Höhepunkte. Ich hatte dennoch das Gefühl, dass sich das Momentum mit zunehmender Spieldauer nun langsam aber stetig zugunsten des neu formierten HSV verschob. Nicolai Müller kam nun über den linken, der junge Gouaida über den rechten Flügel.

In der 73. Minute unterlief dem Gladbacher Nordtveit ein folgenschwerer Fehler im Spielaufbau. Rudnevs war auf der rechten Außenbahn auf und davon und passte quer zu Stieber. Letzterer schlenzte dann aus halbrechter Position mit dem linken Fuß in bester Robben-Manier unhaltbar ins lange Eck zum 1:0 für die Gastgeber.

Kurz darauf wechselten beide Trainer. Favre brachte Hazard für Hahn und Zinnbauer Götz für Gouaida. Gouaida hat mir erneut gut gefallen, schien aber zu diesem Zeitpunkt mit seinen Kräften am Ende.

Nur drei Minuten später (79.) opferte Favre angesichts der geringen verbleibenden Restspielzeit mit Kramer einen defensiven Mittelfeldspieler und brachte mit Hrgota einen zusätzlichen Offensiven. Dem HSV boten sich nun gleich mehrfach vielversprechende Konterchancen zum dann sicherlich entscheidenden 2:0, die man jedoch alle leider vergab.

In der 85. Minute nahm Zinnbauer Kacar aus dem Spiel und brachte mit Westermann einen weiteren Innenverteidiger. Eine m.E. nachvollziehbare Reaktion. Erstens auf den weiteren Stürmer, zweitens auf die in der Schlussphase vermehrt zu erwartenden langen und hohen Bälle des Gegners.

In der Nachspielzeit (90+1.) stand plötzlich Kruse völlig frei vor dem erneut starken Drobny, schoss diesem jedoch genau in die Arme. Eine Minute später segelte eine Ecke von der rechten Seite in den Hamburger Strafraum. Götz sprang etwas unter dem Ball durch, sodass Hrgota doch noch zum 1:1-Ausgleich ins lange Eck köpfen konnte.

Abpfiff: Der HSV musste sich rehabilitieren und dies ist ihm gelungen. Das Unentschieden ist aufgrund des späten Ausgleichstreffer ärgerlich, aber insgesamt geht die Punkteteilung angesichts der großen Chancen des Gegners in Ordnung.

Gladbach war die reifere Mannschaft, was aber kein Wunder ist, da Favre dort seit Jahren kontinuierlich arbeiten kann. Der HSV unter Zinnbauer steht hier erst am Anfang eines längeren Weges. So gesehen kann Gladbach als Blaupause dafür dienen, was man mit Sachkunde, Kontinuität und Akribie erreichen kann.

Der HSV zeigte sich spielerisch und taktisch eindeutig verbessert. Insgesamt wirkt die Mannschaft in dieser Besetzung, also ohne van der Vaart, homogener. Der Spielaufbau erscheint flüssiger und schneller, wovon vor allem auch Nicolai Müller profitiert. Denn so kommt er häufiger in Situationen, in denen er seine Stärken auch tatsächlich ausspielen kann.

Die ballsicheren, beweglichen, lauffreudigen und spielstarken Stieber – ein Extralob!- und Gouaida scheinen zunehmend besser zu harmonieren und tun der Mannschaft gut.

Entscheidend bleibt für mich jedoch die famose Leistung beider Sechser. Solange Behrami und Diaz ausfallen und sofern beide an diese Leistung in den folgenden Spielen anknüpfen können, sehe ich keine bessere Kombination im Kader. Für mich Grund genug, zu hoffen, dass Zinnbauer auch weiterhin keine Angst vor großen Namen zeigt und seiner Linie konsequent treu bleibt.

Für die Fans van der Vaarts mag dies traurig sein, aber über allem und jedem steht der Verein und nicht das Einzelschicksal eines Spielers, mag er auch noch so sympathisch sein.

Für Zinnbauer wird es nun darauf ankommen, den Prozess der Ablösung von verdienten Spielern wie van der Vaart, Jansen und Westermann geschickt zu moderieren, damit keine unnötige Unruhe im Umfeld entsteht.

Die Zukunft des HSV war allen unbestreitbar noch vorhandenen Unzulänglichkeiten (Torgefahr) zum Trotz zu erahnen. Das ist für mich neben dem reinen Punktgewinn die eigentlich gute Nachricht nach diesem Spiel.

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin). Hatte das Spiel jederzeit im Griff. Mir gefiel die unaufgeregte, aber dennoch entschiedene Art, mit der er „Übeltäter“ ansprach und seine Entscheidungen erläuterte.