Gernandt

Erstens kommt es anders…

…und zweitens als man denkt. Nachdem die schlimmste Saison des Hamburger Sportvereins mit viel, viel Glück  nicht den im Grunde hochverdienten Abstieg zur Folge hatte, nachdem seine Mitglieder die Ausgliederung des Profifußballs in eine AG mit überwältigender Mehrheit beschlossen hatten, da wollte ich mir ursprünglich nur eine Schreibpause für wenige Tage zur Erholung gönnen. Denn auch wenn ich mich bemühe, Fußballspiele und das Drumherum sachlich, nüchtern zu bewerten – der HSV in den Niederungen der Zweiten Liga? Unvorstellbar. Und doch möglich, wie die letzte Saison mit Nachdruck aufgezeigt hat. Das zehrte auch an meinen Nerven. Da Der Vierte Mann vor allem von Fans des Hamburger Sportvereins gelesen wird, werdet Ihr wissen, was ich meine. Und dann klingelt morgens um halbvier das Telefon. Wer nicht gerade einen Anruf aus Übersee erwartet, der weiß sofort, dass irgendwo „die Hütte brennt“. Und zwar lichterloh. Was dann gefragt ist, das dürften wohl die meisten (hoffentlich!) wissen. Wie das mit „Großbränden“ so ist – nicht jeder ist umgehend zu löschen. Manchmal dauert es Tage und Wochen, weil das Feuer in den Ruinen an immer neuen Stellen erneut aufflackert. Inzwischen ist die Lage zum Glück unter Kontrolle, aber ich war danach endgültig „urlaubsreif“. Das zur Erklärung für all diejenigen, die hier, wie ich durchaus bemerkt habe, fast täglich geschaut haben, ob es Neues gibt. Diese Treue meiner Leser hat mich doch überrascht und sehr gefreut. Vielen Dank für Eure Geduld!  Ich werte das als (weiteren) Fingerzeig, dass die rund siebzig Artikel, die ich hier seit Start des Blogs veröffentlicht habe, ganz so schlecht nicht gewesen sein können. Dafür sprach (bis zu meiner Schreibpause) auch der Trend bei den Zugriffszahlen, der kontinuierlich nach oben zeigte. Da WordPress auch eine Weltkarte zur Verfügung stellt, anhand derer man als Betreiber feststellen kann, aus welchen Ländern die Zugriffe erfolgen, weiß ich inzwischen, dass Der Vierte Mann auch regelmäßige Leser außerhalb Deutschlands findet. Auch dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken! Unglaublich, wo überall der HSV Interesse findet!  Dieser Zuspruch ermutigt mich zusätzlich, das Projekt fortzuführen. Zugleich sehe ich darin Ansporn und Verpflichtung, an weiteren Verbesserungen zu arbeiten. Versprochen!

Was nun die bundesligafreie Zeit, also die nähere Zukunft des Blogs angeht, so werde ich versuchen, vor allem die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft (und ausgewählter anderer Teams) zu sehen und nachfolgend hier kommentieren. Spätestens mit Beginn der neuen Saison wird dann der HSV wieder das Hauptthema sein.

Wer sich erhofft hatte, dass beim HSV mit dem Ausgliederungsbeschluss umgehend Ruhe einkehre, der sah sich möglicherweise zuletzt getäuscht. Fast täglich wurde eine neue Sau durch das Dorf getrieben. Zunächst kommentierte Karl Gernandt den Transfer von Zoltan Stieber (Herzlich Willkommen!) zum HSV im KICKER wenig euphorisch („hätten wir so nicht getätigt“), sogar von einem „Transferverbot für Kreuzer“ war zu lesen. Danach begann das lange Warten auf Beiersdorfer, den zukünftig starken Mann des Vereins. Wie inzwischen längst bekannt sein dürfte, konnte zwischenzeitlich nicht nur dessen Vertrag mit St. Petersburg aufgelöst werden, sondern „Didi“ hat beim HSV unterschrieben (Willkommen zurück!). Nun, so vermeldet es der Boulevard, steht angeblich Trainer Slomka auf der Kippe…

Wenig verwunderlich, dass das anhaltende mediale Getöse rund um den Verein kritisiert wurde. Mancher stellte bereits die Frage, was in Sachen öffentlicher Darstellung denn nun besser geworden sei. Zwischen den Zeilen wurde sogar der Vorwurf der Doppelmoral erhoben. Frei nach dem Motto: Was bei Ertel, Hunke und Co kritisiert wurde, das machen die neuen Herren gar nicht anders.

Gemach! Ich meine, es ist doch Folgendes zu beachten:

1.) mit der Entscheidung für die AG ist ein tiefgreifender Paradigmenwechsel beim Hamburger Sportverein verbunden;
2.) fehlte bis vor wenigen Tagen die Unterschrift Beiersdorfers, also desjenigen, der zukünftig die Hauptverantwortung tragen wird;
3.) Offiziell sind die neuen Leute erst ab dem 1. Juli im Amt.

Aus Punkt eins folgt, und das ist sinngemäß die Kernaussage von Gernandt gewesen, dass tatsächlich jeder Stein umgedreht wird. Es kann daher nicht überraschen, dass Transfers aber auch Schlüsselpersonalien (Jarchow, Kreuzer, Slomka) kritisch unter die Lupe genommen werden. Schließlich sind die neuen Leute nicht gewählt worden, damit die Dinge so bleiben, wie sie in der Vergangenheit waren. Im Gegenteil! Schon bald wird die neue Führungsriege ohnehin an ihren Worten gemessen werden. Es daher in meinen Augen vollkommen legitim, dass man alles und jeden zunächst unter einen gewissen Vorbehalt stellt. Bei der schon epischen Geduld rund um den Verein (Achtung, Sarkasmus!) weiß man doch heute schon, dass es im Misserfolgsfall kräftig auf die Mütze geben wird. Wer da jetzt nicht sorgfältig prüft, mit wem er zukünftig zusammenarbeiten möchte, der wird auch dafür später  unweigerlich und völlig zurecht in Haftung genommen werden.

Aus Punkt zwei folgt(e), dass die Hauptperson noch gar nicht an Bord gegangen war. Und aus dem dritten, formalen Grund ist zu folgern, dass man de jure nicht so kann, wie man möglicherweise möchte.

Es hat schon seine Gründe, warum man üblicherweise neuen Amtsinhabern 100 Tage Schonzeit gewährt. Die 100 Tage beginnen in meinen Augen erst am 1. Juli. Denn erst dann können die neuen Entscheider tatsächlich uneingeschränkt wirken. Daraus wiederum leite ich ab, dass ein erstes, vorsichtiges Fazit frühestens Anfang/Mitte Oktober zu ziehen ist. Das gebietet in meinen Augen schlicht die Fairness. Sicher kann man die Auffassung vertreten, dass das mediale Echo auf das Interview von Karl Gernandt vorhersehbar gewesen sei, sicher kann man sich über die daraus resultierenden Schlagzeilen und die damit verbundene Unruhe ärgern, aber die Kernaussage, man sei schließlich nicht gewählt worden, um dort anzuknüpfen, wo andere aufgehört hätten, die ist in jeder Hinsicht korrekt.

Dass man den Transfer Stiebers „so nicht eingefädelt“ hätte, diese Aussage Gernandts halte ich zwar inhatlich für völlig ligitim, aber dennoch für ungeschickt. Auch wenn sich das „so nicht“ letztendlich nur auf die Form, bzw. die Rahmenbedingungen des Transfers beziehen sollte – es entstand der ungute Eindruck, dass der Spieler von den zukünftig Verantwortlichen des Vereins gar nicht gewollt gewesen sei. Das hätte man vermeiden können, bzw. so dies denn zutreffen sollte, nicht publik machen müssen. Aber auch wenn man bei Karl Gernandt davon ausgehen kann, dass er gewiss bedenkt, was,  wie und wem er etwas sagt, so muss man auch so jemandem eine gewisse Zeit einräumen, um sich in den spezifischen Gegebenheiten des Fußballgeschäfts tatsächlich zurechtzufinden. Bei großen Unternehmen reagiert ggf. die Börse durch unverzügliche Kursveränderungen der Aktien auf Äußerungen von Unternehmensvorständen, beim Fußball der Boulevard. Das ist in meinen Augen schon ein Unterschied. Denn der Boulevard, der strickt sich seine Geschichten notfalls selbst. Da wird jede Mücke zum Elefanten aufgeblasen, notfalls setzt man ein Fragezeichen hinter Überschriften, die dem Leser einen Inhalt suggerieren sollen!, den der nachfolgende Artkel mitnichten liefert.

Sicher, auch mir geht es so, dass ich gespannt darauf warte, wie es denn nun konkret weitergeht beim HSV. Was wird aus Jarchow, Kreuzer und Slomka? Gelingt wider Erwarten doch die Verpflichtung von Lasogga, oder welche Verstärkungen für die Offensive kommen? Wie verändert sich das Mittelfeld, welche Defensiv-Spieler (IVs; Jansen) werden abgegeben? Fragen über Fragen. Aber auch wenn Neugier und Ungeduld noch so groß sind – es macht keinen Sinn, Bewertungen auf der Grundlage von Spekulationen (Slomka vs. Tuchel) vorzunehmen. Wer so etwas lesen möchte, dem sei  schon jetzt spöttisch das Sonderheft des KICKERs zur kommenden Saison zum Kauf empfohlen. Üblicherweise wird dies weit vor Schließung der Transferliste veröffentlicht. Es berücksichtigt daher im Regelfall entscheidende Spielertransfers nicht, beinhaltet gleichwohl aber dezidierte Prognosen zum Abschneiden der Teams. Das kann man in meinen Augen mit einem Arzt vergleichen, der nach bloßer Inaugenscheinnahme einen Knochenbruch  diagnostiziert, ggf. Gips und Krücken verschreibt und mehrere Wochen Ausfallzeit attestiert, aber nie ein Röntgenbild gesehen hat. Und bei dessen Diagnosen man Jahr für Jahr feststellen muss, dass sich der Knochenbruch am Ende als eine zwar schmerzhafte, aber letztlich deutlich harmlosere Prellung herausstellt.

Üben wir uns also zunächst und bis auf Weiteres in Geduld! Auch wenn ich mich bekanntlich klar und eindeutig für HSVPlus ausgesprochen habe, so werde ich auch zukünftig Kritik äußern, so ich sie tatsächlich für angebracht halte. Aber, wie ich oben bereits ausführte, nicht vor Ablauf der 100-Tage-Schonfrist. Zudem meine ich mindestens erahnen zu können, welche Herkulesaufgabe für die neuen Macher tatsächlich zu bewältigen ist. Ich rechne daher ohnehin damit, dass sich manche Veränderungen, auch wenn sie sofort auf den Weg gebracht werden sollten, erst mit noch (deutlich) längerer Verzögerung auswirken werden. Em Ende kommt es eben doch oft anders, als man vorher dachte.

Die Ausgliederung kommt! Zeitenwende beim Hamburger Sportverein

+++ AKTUALISIERUNG: Das Abstimmungsergebnis im Detail: mit „ja“ stimmten 7992 = 86,9%; mit „nein“ stimmten 1206 = 13,1%; 44 Enthaltungen +++

Die wichtigste Nachricht vorweg: auf der Mitgliederversammlung am heutigen Tage, dem 25. Mai 2014, haben 86,9 Prozent (laut dem lokalen Fernsehsender Hamburg1) der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder (über 9000!) des Hamburger Sportvereins der Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung des Vereins auf der Grundlage der vom Vorstand vorgelegten Ausgliederungsdokumentation nach HSVPlus zugestimmt.

Im Grunde kann dieses Ergebnis niemanden ernsthaft überraschen, denn schon auf der Mitgliederversammlung im Januar hatte die weit überwiegende Mehrheit der Mitglieder mit fast achtzig Prozent den noch im Amt befindlichen Vereinsvorstand beauftragt, die Ausgliederung  der Profis in eine HSV-AG vorzubereiten.

Die Mehrheit all jener, die es mit dem HSV halten, dürfte dieses Abstimmungsergebnis erfreuen. Vielen dürfte auch nach dem nur äußerst knapp gelungenen Klassenerhalt ein weiterer Stein vom Herzen gefallen sein. Mehrheitlich wurde das Konzept von HSVplus, auch wenn es in manchen Detailfragen auch von seinen Befürwortern durchaus kritisch gesehen wurde, als historische Chance für den Verein betrachtet.

Ich habe hier bereits oft deutlich gemacht, dass ich ebenfalls HSVPlus favorisiere. Es wird daher niemand verwundern, dass ich das Ergebnis begrüße. Zu Triumphgeheul besteht für mich jedoch kein Anlass.

Meine Gedanken gelten zunächst all denjenigen, die mit ihrer Ablehnung von HSVPlus unterlegen sind. Ich kann mir vorstellen, dass das für sie eine ganz, ganz bitter Pille ist, die da nun zu schlucken ist. Für den einen oder anderen brach da sicher eine Welt zusammen. Aus der Perspektive der Unterlegenen wird sicher von einem rabenschwarzen Tag für den Verein gesprochen werden. Immerhin ist nun der weitgehende Verlust von Mitspracherechten der Mitgliederschaft zu verkraften, welcher gerade für die unterlegene Fraktion einen Großteil der Attraktivität des Vereins in seiner bisherigen Organisationsform ausgemacht haben dürfte.

Allerdings, das halte ich für sicher, ist diese brutale Ernüchterung zu einem großen Teil selbstverschuldet. Wenn jemand die Mitgliederschaft „nicht mitgenommen“ hat, dann war es die Abteilungsleitung des bisher (über)mächtigen Supporters Club. Dass man dort grundsätzlich andere Vorstellungen vom dem hatte, was und wie der HSV sein sollte, das ist überhaupt nicht zu beanstanden, sondern zu respektieren. Was allerdings kritikwürdig bleibt, ist, dass man beim SC im Namen aller Mitglieder über Jahre ureigenste Klientelpolitik betrieben hat, anstatt tatsächlich das Meinungsspektrum aller Mitglieder abzubilden. Mir waren und sind viele, viele Mitglieder bekannt, die sich schon lange nicht mehr vom SC angemessen vertreten fühlten, und die aus diesem Grunde unter Protest in die Abteilung Fördernde Mitglieder wechselten. Man darf also das heutige Abstimmungsergebnis getrost auch als weitere Quittung für eine verfehlte Politik der Abteilungsleitung beim SC werten.

Nun wird beim HSV also ausgegliedert. Und alles, alles wird jetzt besser – jedenfalls dürfte das einige glauben. Wirklich?

Die Ausgliederung der Lizenzspieler, die Gründung einer AG mit all ihren keineswegs unbedeutenden Nebengeräuschen, der Zuschlagung der Raute (und des Stadions?) zu eben dieser Aktiengesellschaft, verschafft dem HSV zunächst einmal die dringend benötigte, finanzielle Handlungsfreiheit. Das Konzept der Initiative HSVPlus setzt jedoch vor allem auf Nachhaltigkeit. Wer also den HSV nunmehr binnen kürzester Frist wieder in oberen Tabellenregionen erwartet, wer große Namen bei zukünftigen Transfers erhofft, der wird fast zwangsläufig enttäuscht werden.

Es wird auch mit der neuen Struktur Rückschläge geben. Darauf sollte man sich einstellen. Das Geschäft des Profifußballs ist von einer hohen Konkurrenzdichte, jedenfalls wenn man von der von den Bayern bis auf Weiteres dominierten Meisterschaftsfrage einmal absieht, gekennzeichnet. Ob ein verpflichteter Spieler die Erwartungen tatsächlich erfüllt, ob er evtl. aus Gründen der jederzeit lauernden Verletzungen die erhoffte Leistung bringen kann – all dies wird selbst bei höchstem Sachverstand und bestem Scouting immer mit einem Restrisiko verbunden bleiben. Fehlentscheidungen waren und sind nie gänzlich zu vermeiden. Dies gilt auch unverändert für die Zukunft.  Dort, wo Menschen arbeiten, unterlaufen Fehler. Das war so und wird auch zukünftig nicht gänzlich zu vermeiden sein.[Anm.: nachträglich gestrichen wg. Phrasenalarm] Das Problem des „alten“ HSVs waren für mich nicht die Fehler, sondern deren Häufigkeit und Ausmaß. Realistisch zu erwarten erscheint mir also, dass es nicht stetig linear nach oben geht. Entscheidend ist, dass der Trend zukünftig über mehrere Jahre eine positive Entwicklung nachweist.

Eins, meine ich, wird man jedoch für die Zukunft getrost ausschließen können. Die außerordentliche, vereinsschädigende Geschwätzigkeit, mit der Gremienmitglieder des Vereins in der Vergangenheit schon beinahe traditionell Interna nach außen durchsteckten, die dürfte allein durch die ungleich härteren Drohungen des Aktienrechts endlich verschwinden.

Die Mitgliederschaft des Hamburger Sportvereins hat freiwillig auf einen großen Teil ihrer bisherigen Rechte verzichtet. Damit geht ein großer Vertrauensvorschuss für die Vertreter der Initiative um Ernst-Otto Rieckhoff einher. Im Zusammenhang mit einer Umsetzung des Konzeptes, daran sei mit Nachdruck an dieser Stelle erinnert, wurde den Mitgliedern stets einige Zusagen gemacht, von denen ich die für mich drei wichtigsten herausgreife:

1.) Kein Verkauf von weiteren Anteilen an der AG jenseits der freigegebenen 24,9 Prozent ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Mitgliederschaft;
2.) Kein Verkauf an rein renditeorientierte Hedge-Fonds o.ä., sondern eine auf Langfristigkeit angelegte Zusammenarbeit mit zukünftigen Strategischen Partnern;
3.) Kein unkontrollierter Weiterverkauf bereits verkaufter Anteile an Dritte.

Nun ist es an der Zeit, die von Karl Gernandt angeführte, neue Mannschaft arbeiten zu lassen. Dabei ist vor allem eins gefragt: Geduld. Selbst wenn nun Exzellenz, um mit Gernandt zu sprechen, arbeiten sollte, so sind keine Wunder über Nacht zu erwarten. Auch wenn ich keinen Anlass zu Misstrauen habe, bleibt zu hoffen, dass sich die nun spätestens ab dem 1. Juli Verantwortlichen des Vertrauensvorschusses würdig erweisen. Das Wahlergebnis sollte, aber ich glaube, das wissen die Beteiligten, als große Verpflichtung gesehen und keinesfalls als Freibrief missverstanden werden.

Ich sehe der Zukunft des Vereins nunmehr erleichtert und speziell der des Profifußballs beim HSV mit gedämpftem Optimismus entgegen. Aus meiner Sicht geht der 25. Mai, Stand heute, als guter Tag in die Vereinsgeschichte ein. Und ich hoffe sehr, dass ich diese Einschätzung nicht irgendwann revidieren muss. Nun gilt es, hart, hart zu arbeiten. Über mehrere Jahre. Zu Euphorie besteht kein Anlass, wohl aber zu Zuversicht.