Einzelkritik zum Derbysieg des HSV

Normalerweise schreibe ich keine Einzelkritiken nach den Spielen. Aber die Frage nach dem „Man of the Match“ brachte mich auf den Gedanken ausnahmsweise doch Einzelwertungen aufzuschreiben. Und der besondere Anlass – „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey!“ – natürlich!

Hannes Wolf: Hatte eine kritische Aufarbeitung des Spiels gegen die SpVgg versprochen und hielt Wort. Zeigte, dass man die Mannschaft auch andere Systeme als ein 4-1-4-1 spielen lassen kann. Legte damit die Grundlagen für einen überzeugend klaren und verdienten Derbysieg.

Pollersbeck: Wirkte deutlich sicherer in Sachen Spielaufbau als Ersatzmann Tom Mickel (dem allerdings auch Spielpraxis fehlt). Der gewohnt sichere Rückhalt einer insgesamt guten Defensive. Zwei sehr starke Paraden.

Sakai: Vorbildlich in Sachen Einsatzbereitschaft. Ohne Fehl‘ und Tadel.

Bates: Souverän in der Luft und meist auch am Boden.

van Drongelen: Hatte es meist mit dem Fußballgott Alex Meier zu tun und neutralisierte ihn weitestgehend. Half ebenfalls die linke defensive Seite zu schließen. Mehr kann man nicht erwarten.

Douglas Santos: Unglaublicher Aktionsradius. Spielte offensiv zeitweise als Außenstürmer und schloss dennoch die linke Seite. Mit seinem Tor krönte er eine famose Leistung.

Janjicic: Hielt defensiv das Zentrum sehr diszipliniert geschlossen und rückte im Bedarfsfall auch auf halbrechts. Gut!

Mangala: Sicherte Douglas Santos nach hinten ab und kurbelte dennoch das Spiel an. Zwei initiale Vorlagen sprechen eine deutliche Sprache. Große Klasse!

Narey: Die rechte offensive Außenbahn scheint bisher besser zu ihm zu passen als die Position des Rechtsverteidigers. Gerade für ein so umkämpftes Spiel der richtige Mann.

Hunt: Großartig bis zu seiner Verletzung. Sein Freistoß vor dem Führungstreffer stellte die Weichen zugunsten des HSVs. Der erneute Ausfall schmerzt.

Özcan: Half ebenfalls die linke Seite defensiv zu schließen und war auch offensiv auffällig. Beinahe mit eigenem Torerfolg. Wird immer besser.

Lasogga: Kämpferisch wie immer gut. Dieses Mal auch spielerisch eine wirklich gute Leistung. Erarbeitete den Freistoß vor dem Führungstreffer. War erkennbar heiß wie Frittenfett und effizient bei seiner Chancenverwertung.

Jatta: Wenn er ins laufen kommt, auch mit Ball, ist er kaum zu halten. Dieses Mal klarer in seinen Aktionen und mit Übersicht. Das Lattenkreuz verwehrte den Torerfolg.

Holtby: Bisher Stammspieler und damit (nur in diesem Spiel?) „Opfer“ der taktischen Maßnahmen. Großartiger Teamplayer.

Gideon Jung: Nach seiner langen Verletzungs- und Wettkampfpause kann er noch gar nicht in bester Verfassung sein. Janjicic wurde ihm vermutlich auch deswegen vorgezogen. Wird Geduld haben müssen. Aber er kommt wieder, dessen bin ich mir sicher.

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